Arbeitsgruppe Ladendiebstahl/Drogen

Die Arbeitsgruppe trägt durch zielgerichtete Aufklärung in den Schulen zur Bekämpfung von Ladendiebstählen und Drogenmissbrauch bei.
Der Schwerpunkt liegt hierbei in der Verdeutlichung der rechtlichen und sozialen Folgen entsprechender Delikte.

Über die AG Ladendiebstahl/Drogen

Die Arbeitsgruppe "Ladendiebstahl/Drogen" wurde 1999 gegründet.
Mitglieder sind u. a. Kaufleute, der örtliche Einzelhandelsverband, die Industrie- und Handelskammer Hildesheim, die Jugendgerichtshilfe, Privatdetektive, die Stadt Hildesheim, Lehrerinnen und Lehrer sowie die Polizeiinspektion Hildesheim und die Staatsanwaltschaft Hildesheim.

Die Info-Teams

der Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft, der Polizei und Ladendetektiven, besuchen regelmäßig die Schulen Hildesheims und klären die Lernenden und deren Eltern über die Folgen von Ladendiebstahl und Drogenmissbrauch auf.

Der Schwerpunkt

liegt hierbei in der Verdeutlichung der rechtlichen und sozialen Folgen derartiger Straftaten. Gleichzeitig vermittelt werden jedoch auch positive gesellschaftliche Grundwerte wie Vertrauen, Verantwortung und Menschlichkeit.
Eine kriminelle Stigmatisierung der Jugendlichen soll vermieden werden. Vielmehr wird die Multiplikatorenrolle der Schülerinnen und Schüler betont.
Fallen jedoch bestimmte Jugendliche nach Kenntnis der Schulen, der Polizei oder der Staatsanwaltschaft durch Ladendiebstähle auf, werden die entsprechenden Schulen bzw. Klassen nach Möglichkeit vordringlich besucht.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt in der Beratung von Geschäftsleuten und Durchführung von Personalschulungen.
Durch die Arbeitsgruppe wurde ferner das Projekt "Schülerbrücke Lebenshilfe" ins Leben gerufen:
Schüler der 7. und 8. Klassen kümmern sich hier ein Schuljahr lang freiwillig wöchentlich mehrere Stunden um behinderte Jugendliche in der Heimstadt Röderhof in Diekholzen.